Kultur

Neue Zwingerfestspiele geplant

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Regisseur Dieter Wedel setzt sich für eine Neuauflage der Zwingerfestspiele ein. Diese haben, aufgrund der einzigartigen Kulisse des Dresdner Zwingers, einen besonderen Reiz für Akteure und Besucher. Im vergangenen Jahr waren die Veranstalter in Finanznot geraten, so dass die Planung für das Jahr 2012 auf Eis gelegt werden musste. Nach Angaben des Geschäftsführers der Dresden Tourismus GmbH, Ralph Sander, will das Unternehmen die Zwingerfestspiele wieder ausrichten. Für den Dresdner Tourismusverband wäre eine solche Neuauflage positiv, da dadurch mehr Touristen nach Dresden kämen. Ob die Dresdner Tourismus GmbH sich zu einer Unterstützung des Events entschließt steht zwar noch nicht sicher fest, die Chancen stehen jedoch gut. Für das vergangene Jahr konnte der Tourismusverband jedenfalls eine positive Bilanz ziehen. Allein um rund 70 Prozent erhöhte sich 2011 die Zahl der gebuchten Stadtrundfahrten und Führungen, im Vergleich mit dem Jahr davor.

Panometer mit antikem Rom

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Am Sonntag wird im Dresdner Panometer ein überlebensgroßes Panoramabild ausgestellt, dass den Einzug des Kaiser Konstantin in das antike Rom darstellt. “Die Besucher sollen den Eindruck bekommen, sie befänden sich inmitten Roms im Jahr 312″, erklärt der Künstler Yadegar Asisi, der am Donnerstag zur Vorstellung des Bildes nach Dresden kam. “Rom 312″ heißt das 360 Grad-Panorama, das eine Gesamtfläche von 2.900 Quadratmetern hat. Nach seiner letzten Ausstellung in Leipzig wurden Teile des Bildes neu gestaltet. Um den Eindruck noch zu verstärken, läuft während der Ausstellung eine eigens dafür komponierte Begleitmusik. Asisi: “Rom hat in dieser Darstellung etwas drückendes, das den städtischen Moloch sichtbar werden lässt”. Durch neue Drucktechniken erzielt das Bild eine dreidimensionale Wirkung, die ein völlig neues Raumgefühl erzeugt. Auch Andreas Scholl, der Direktor der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, die das Bild für die Ausstellung zur Verfügung stellt, freut sich über die neue Präsentation: “Mit einem Panorama spricht man Leute an, die normalerweise nicht zum Klientel eines antiken Museums zählen”. Bis zum 2. September nächsten Jahres ist die Ausstellung, zu der unter anderem eine drei Meter hohe Statue Konstantins gehört, in Dresden zu sehen.

Lingnerweg in Dresden eingeweiht

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In Dresden wurde jetzt offiziell der neue Lingnerweg eingeweiht. Dieser führt zu sieben Stationen, an denen Karl August Lingner wirkte. Lingner lebte von 1861 bis 1916. Lingner war als Unternehmer stets an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert und gründete unter anderem die erste Firma für Mundwasser, nachdem ein befreundeter Wissenschaftler ihn mit der gerade entstehenden Wissenschaft der Bakteriologie bekannt gemacht hatte. Daraus entstand 1892 das “Dresdner Chemische Laboratorium Lingner”, aus dem 1912 die “Lingner-Werke” hervorgingen. Innerhalb weniger Jahre erwart Karl August Lingner ein Millionenvermögen. Bekannt als Philanthrop setzte sich Lingner in seiner Freizeit für die Entwicklung neuer Standards zum Erhalt der “Volksgesundheit” ein. Um die damalige Unkenntnis des Großteils der Bevölkerung über die Entstehung und Bekämpfung von Krankheiten zu verringern, spendete der Unternehmer große Summen für eine flächendeckende “hygienische Volksbelehrung”. So organisierte er beispielsweise 1903 die Ausstellung “Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung”, sowie 1911 die erste “Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden”, die damals von 5 Millionen Besuchern gesehen wurde und somit den Rang einer Weltausstellung erhielt. Der Lingnerweg wurde vom Unternehmen “GlaxoSmithKline Biologicals” gespendet. Dr. Peter Schu, der Geschäftsführer der Firma erläutert: “Wir möchten, dass Karl August Lingner mit seinem Engagement für die Gesundheit der Menschen im Bewusstsein der Dresdner einen festen Platz hat. Er war das Paradebeispiel eines Unternehmers, der seinen wirtschaftlichen Erfolg in beeindruckendem Maße mit den Menschen geteilt hat, indem er soziale Projekte für Gesundheit, Volksbildung und Forschung initiierte und unterstützte.” Der Weg beginnt am Freiberger Platz und führt über die Zirkusstraße, den Lingner Platz und die Herkulesalle bis zum Körner Weg. Genauere Informationen finden sich auf der dafür eingerichteten Website: “lingnerweg-dresden.de”.

Dixieland erneut in Gefahr?

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Bereits jetzt planen die Freunde des Dixieland das neue Internationale Dixieland Festival Dresden. Begonnen 1971 als kleines Konzert, entwickelte sich daraus ein weltweites Treffen von Dixieland-Fans, dass jedes Jahr hunderttausende Besucher nach Dresden lockt. Die Vorbereitungen sind allerdings auch langwierig. So muss bereits jetzt mit der Planung für das im Mai kommenden Jahres wieder stattfindende Festival begonnen werden. Leider teilt die Musik-Begeisterung nicht Jeder, wie die Veranstalter erneut feststellen mussten So hat der Chef des Festival, Joachim Schlese, die Stadt Dresden erneut aufgefordert, die notwendigen Zuschüsse für die kulturelle Veranstaltung zu zahlen. Mit 500.000 Zuschauern und Besuchern ist das Festival mit seiner kostenlosen Jazz-Meile nicht nur ein wichtiges Ereignis, sondern für die Stadt auch ein Wirtschaftsfaktor. “Wir lassen die Stadt nicht aus der Verantwortung”, mahnt Schlese kämpferisch, nach einer ersten Absage der Stadtverwaltung. Schlese kritisiert, dass der Kulturausschuss die Fördergelder nicht “nach Geschmack und Bauchgefühl” verteilen dürfe. Fallen die Zuschüsse weg, wird es schwierig für die Veranstalter, auch ein 42. Festival auf die Beine zu stellen.

Messehalle als Ersatz für den Kulturpalast

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In wenigen Wochen wird der Bau der neuen Messe-Halle in Dresden beendet sein. Mit 130 Metern Länge und 52 Metern Breite, ist sie dann der größte multifunktionale Veranstaltungsraum der sächsischen Hauptstadt. Bis zu 12.000 Menschen finden hier stehend Platz. 5000 Sitzgelegenheiten können bei Bedarf eingebaut werden. Das erste Großkonzert wird hier der französische Komponist Jean Michel Jarre absolvieren. “Die Halle 1 ist kein Ersatz, aber eine Alternative zur Schließung des Kulturpalastes“, erläutert der Messechef Ulrich Finger. Sie kann während des Umbaus des Kulturpalastes aber als Veranstaltungsort für die sonst ausfallenden Events genutzt werden. Zur Verbesserung des Klangs erhielten die Wände der neuen Messe-Halle eine Verkleidung mit Akustikplatten. Außerdem wurde die Ausstattung und Beleuchtung verbessert, so dass sich die Halle zukünftig auch für Kulturveranstaltungen eignet. In wenigen Stunden lässt sich die Halle auf die Bedürfnisse verschiedener Veranstaltungen anpassen und umbauen. Selbst die Show “Holiday on Ice”, die sonst im Kulturpalast lief, wäre hier möglich. Finger: “Um aus der Konzerthalle eine Eis-Arena zu machen, benötigen wir nur noch zwei Tage.”

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