Nach mehr als 40 Jahren können sich die Fahrgäste der Deutschen Bahn und der polnischen Staatsbahn PKP wieder über eine durchgehende Zugverbindung zwischen Dresden und Breslau freuen. Die neue Verbindung macht ein Umsteigen zwischen etwaigen Anschlusszügen der DB und der Polnischen Staatsbahn unnötig.
Seit der Inbetriebnahme der Direktverbindung zwischen den beiden Städten im März 2009 hat sich die Zahl der Reisenden auf dieser Strecke im Vergleich zum Vorjahr auf rund 46.000 verdreifacht. Die DB-Regio-Verkehrsbetriebe begrüßen diese Entwicklung und fühlen sich in ihrem Konzept eines grenzüberschreitenden Bahnverkehrs bestätigt.
Täglich fahren nun jeweils drei Züge in beide Richtungen. Dabei werden die Bahnhöfe Dresden Hbf – Bautzen – Görlitz – Zgorzelec – Wegliniec (Kohlfurt) – Boleslawiec (Bunzlau) – Legnica (Liegnitz) – Wroclaw (Breslau) Glowny angefahren.
Die Reisezeit zwischen den beiden Endbahnhöfen liegt bei dreieinhalb Stunden.
Um das Reiseangebot für Kurztouristen und Geschäftsreisende attraktiver zu gestalten, bieten die beiden Bahnunternehmen den „Dresden-Wrozlaw Regio-Spezial“ – Tarif für Einzelreisende, Familien und Gruppen an. Dieser Tarif gilt für eine Hin- und Rückfahrt innerhalb von drei Tagen.
Nach dem Wegfall der Grenzkontrollen 2007 durch das Schengener Abkommen unter Anderem zwischen Deutschland und Polen ist dies nun ein weiterer wichtiger Schritt, die beiden Länder und Regionen zusammenwachsen zu lassen.
Der Gründertreff Dresden exists findet am 29. Juli 2008 mit den Themen „Anmeldung, Nutzung und Übertragung von Patenten und Marken”, „Erst Insolvenz und dann Gefängnis? Straf- und haftungsrechtliche Risiken für Existenzgründer” statt.
Ort ist die Kanzlei NÖRR STIEFENHOFER LUTZ in der Paul-Schwarze-Straße 2, 01097 Dresden. Einlass ist 18:30 Uhr.
Alle Gründer und Selbstständige sind herzlich willkommen. Es wird jedoch um eine Anmeldung gebeten. Diese kann online durchgeführt werden.
Dresden gleicht zur Zeit einer reinen Baustelle. Nicht nur hier in Plauen/ Löbtau wird in jeder Ecke gebaut, sondern es ist die ganze Stadt erfasst.
In meinem Stadtteil hämmert und klopft es an jeder Ecke. So wird endlich die Tharandter Straße grundsaniert. Auch der Bienertpark wird vollkommen restauriert. An der Kreuzung Kesselsdorfer/ Tharandter soll gegenüber dem Kaiserhof ein großes Einkaufszentrum entstehen.
Der Stadtkern von Dresden schaut aber auch nicht viel besser aus. Die Prager Straße ist mit der Prager-Zeile und der Centrum-Galerie weiterhin voll im Umbau. Auch der Altmarkt, der Neumarkt und der Postplatz wird von Bauarbeitern regiert.
Auch wenn die meisten Baustellen in Dresden zur Zeit mehr als nerven, sollte man auch das Positive sehen. Die Wirtschaft scheint in Dresden zu laufen, es gibt Investitionen und vermehrt Arbeit. Wo heute noch Baustellen sind, werden morgen neue Attraktionen warten.
Der Wohnungsleerstand ist in Dresden weiterhin rückläufig und konnte gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt zulegen. Demnach standen Ende 2006 in der sächsischen Landeshauptstadt ca. 41.000 Wohnungen leer. Dies entspricht 13,9 % aller Dresdner Wohnungen.
Den höchsten Leerstand hat der Stadtteil Albertstadt mit 30,6 Prozent zu verweisen. Johannstadt-Süd und Weixdorf sind hingegen am besten bewohnt.
Laut eines aktuellen Ranking des Makler Unternehmens Kemper’s GmbH ist Dresden mit Leipzig in Ostdeutschland der attraktivste Standort für den Einzelhandel. Mit ca. 100 Euro pro Quadratmeter schafft es Dresden auch in den bundesweite Top 20 und ist ein direkter Konkurrent zu Nürnberg und Bremen.