Wirtschaft

Frauen-Fußball-WM in Dresden

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Die sächsische Landeshauptstadt Dresden ist einer von 9 Austragungsorten der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011. Drei Gruppen- und ein Viertelfinalspiel werden hier zwischen dem 28. Juni und dem 10. Juli im Rudolf-Harbig-Stadion ausgetragen. Sportminister Roland Wöller gab jetzt bekannt, dass die Landesregierung dafür einen Zuschuss von 500.000 Euro zahlen wird. Wöller: “Spiele der FIFA Frauen-Fußball WM 2011 in Dresden austragen zu können, ist für die Stadt und für ganz Sachsen ein internationales Großsportereignis, dass der Freistaat mit 500.000 Euro unterstützt. Außerdem ist es eine große Motivation für den Nachwuchs und die Vereinsarbeit. Denn die jungen Talente besonders im Mädchen-Fußball sind mit der richtigen Unterstützung vielleicht die Profispielerinnen von morgen.” Ohne diese Unterstützung wäre es für die Stadt Dresden schwierig, die organisatorischen und infrastrukturellen Anforderungen der FIFA zu erfüllen. Dazu gehören beispielsweise Standards bei den Zugangskontrollsystemen, Medieneinrichtungen und der Infrastruktur des Stadions. So müssen unter anderem die derzeit 9000 Stehplätze für die Dauer der WM in Sitzplätze umgebaut werden. Die gesamte Weltmeisterschaft wird live von ARD und ZDF übertragen.

Deutschland ist seit 2007 amtierender Weltmeister im Frauen-Fußball.

60.000 Wohnungen in Dresden saniert – steigende Mieten

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Nach Angaben der acht größten Wohnungsbaugenossenschaften Sachsens, wurden im vergangenen Jahr 60.000 Mietwohnungen in Dresden saniert, oder bereits mit den Bau- und Sanierungsmaßnahmen begonnen. 69,5 Millionen Euro wurden dafür investiert. Davon wurden nicht nur Wohnungen, sondern auch Grünanlagen, Spielplätze und Gemeinschaftsräume renoviert und saniert. Allerdings müssen die Mieter dafür auch tiefer in die Tasche greifen. Von durchschnittlich 4,46 Euro pro Quadratmeter auf 5,15 Euro pro Quadratmeter, stiegen in dieser Zeit die Mieten. Einen finanziellen Ausgleich haben die Mieter dafür nur, wenn die jeweiligen Sanierungen auch eine Dämmung der Wände beinhaltete. In dem Fall kann ein Teil der Mehrkosten, die an den Vermieter gezahlt werden, wieder durch niedrigere Heizkosten eingespart werden.

Dresden vs Gagfah – Neue städtischen Wohnungsgesellschaft gefordert

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Nach der jetzt eingereichten Milliarden-Klage gegen das Wohnungsbauunternehmen Gagfah, fordert die SPD jetzt die Planung einer neuen, städtischen Wohnungsgesellschaft. Diese könnte notwendig werden, da bei einem für die Stadt Dresden positiven Gerichtsurteil, ein Großteil der 48.000 Wohnungen wieder an die Stadt zurück fallen dürften. Geklagt hatte die Stadtverwaltung gegen Gagfah, da die Firma sich trotz mehrfacher Mahnungen, nicht an das in Deutschland geltende Mietrecht gehalten hat und die Wohnungen verfallen liesen. Auf über eine Milliarde Euro hat Dresden das Wohnungsunternehmen verklagt. Sollte für Dresden entschieden werden und Gagfah nicht in der Lage sein, die Summe zu bezahlen, droht eine Insolvenz, bei der die ehemals an Gagfah verkauften Wohnungen, zu einem großen Teil zurück an die Stadt fielen. Diese jedoch müssten verwaltet und modernisiert werden, wofür eine eigene Behörde notwendig ist. Dazu kommt, dass zukünftig auch besser kontrolliert werden sollte, dass genug der immer weniger vorhandenen sozial begünstigten Wohnungen vorhanden sind und diese auch gewartet werden. ” Wir müssen aufpassen, dass die Mieten stabil bleiben und es genügend preiswerte Wohnungen in allen Stadtteilen gibt”, äußert in dem Zusammenhang Dresdens SPD-Chefin Sabine Friedel. Auch SPD-Fraktionschef Peter Lames, tritt für eine städtische Wohnungsgesellschaft ein: “Wohnen ist eine Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge, wie Strom, Abwasser oder Gesundheitsvorsorge. Der Privatisierungswahn ist gescheitert, das zeigt der aktuelle Rechtsstreit mit der Gagfah”.

Ausbau des Straßenbahnnetzes geplant

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Eine umfangreiche Vergrößerung des öffentlichen Nahverkehrs planen die Stadt Dresden und die Dresdner Verkehrsbetriebe. Nach Angaben des Pressesprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe, Winfried Oelmann, will die Stadt 220 Millionen Euro in drei weitere Straßenbahnstrecken investieren, um den Straßenverkehr zu entlasten. 16 Kilometer Gleise sollen bis 2020 in Dresden gelegt werden. Davon profitieren wird unter anderem die Strecke zur TU Dresden, die bisher durch die Buslinie 61 befahren wird und häufig überlastet ist. Insgesamt sollen durch die neuen Strecken 30 Busse eingespart werden und außerdem 5000 Autofahrten pro Tag unnötig machen. Allerdings muss der Stadtrat den in diesem Plan zusammen gefassten einzelnen Projekten noch zustimmen.

Stadt will gegen Gagfah klagen

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Die Stadt Dresden will jetzt eine Klage in Millionenhöhe gegen das Immobilienunternehmen Gagfah anstrengen. Der Firma werden mehrere Hunder Vertragsverstöße vorgeworfen. Insgesamt 925 Millionen Euro will die Stadtverwaltung von Gagfah dafür als Entschädigung fordern. Dabei geht es um circa 450 Wohnhäuser die das Unternehmen von der Stadt gekauft hat. Die in den Kaufverträgen beinhalteten Klauseln zum Mieterschutz, wurden jedoch größtenteils ignoriert. So wurden unter anderem dringend notwendige Instandhaltungsarbeiten nicht durchgeführt mit der Folge, dass viele Wohnungen feucht wurden und die Mieter über Schimmel an den Wänden klagten. Nach Ansicht der Stadt wurde die Bausubstanz eines ganzen Wohnviertels dadurch gefährdet. Die Gagfah, eine ehemals staatliche Institution, wurde vor sechs Jahren an einen US-amerikansichen Investor verkauft.

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