Funkelstadt in Dresden
0Noch bis zum 30. Dezember residiert auf den Dresdner Cockerwiesen die sogenannte “Funkelstadt“. Dabei handelt es sich um einen großen Markt, der auf dem 15.000 Quadratmeter großem Gelände aufgebaut wurde. Neben vielen Buden, die weihnachtliche Angebote führen, finden hier in den drei, eigens dafür aufgebauten Zelten, regelmäßig verschiedene Shows statt. Rund 100.000 Besucher konnte die Funkelstadt bisher schon begrüßen. Den meisten von ihnen gefiel der in diesem Jahr erstmals aufgebaute Event, wie sich im Anschluss, bei Kommentaren in verschiedenen Communitys, wie Facebook und Twitter zeigte. Vor allem die Kinder waren von der Neuerung begeistert. Auch die Veranstalter sind bisher mit der Zahl der Besucher “sehr zufrieden”. Wenn die Funkelstadt auch bis zum Rest des Jahres so eine gute Resonanz findet, soll dies im kommenden Jahr wiederholt werden. Kritisiert wurde von einigen Besuchern lediglich, dass für die Shows zu wenige Plätze zur Verfügung standen, und dem Kommerz zu viel Platz eingeräumt worden war. Auch die Eintrittspreise von bis zu 14 Euro pro Person, stieß nicht auf viel Gegenliebe. Inzwischen haben die Veranstalter aber darauf reagiert und ein verbilligtes Abendticket eingeführt. Damit zahlen die Besucher ab 20.00 Uhr nur noch 5 Euro Eintritt. Für Kinder unter vier Jahren ist der Eintritt frei.
Panometer mit antikem Rom
0Am Sonntag wird im Dresdner Panometer ein überlebensgroßes Panoramabild ausgestellt, dass den Einzug des Kaiser Konstantin in das antike Rom darstellt. “Die Besucher sollen den Eindruck bekommen, sie befänden sich inmitten Roms im Jahr 312″, erklärt der Künstler Yadegar Asisi, der am Donnerstag zur Vorstellung des Bildes nach Dresden kam. “Rom 312″ heißt das 360 Grad-Panorama, das eine Gesamtfläche von 2.900 Quadratmetern hat. Nach seiner letzten Ausstellung in Leipzig wurden Teile des Bildes neu gestaltet. Um den Eindruck noch zu verstärken, läuft während der Ausstellung eine eigens dafür komponierte Begleitmusik. Asisi: “Rom hat in dieser Darstellung etwas drückendes, das den städtischen Moloch sichtbar werden lässt”. Durch neue Drucktechniken erzielt das Bild eine dreidimensionale Wirkung, die ein völlig neues Raumgefühl erzeugt. Auch Andreas Scholl, der Direktor der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, die das Bild für die Ausstellung zur Verfügung stellt, freut sich über die neue Präsentation: “Mit einem Panorama spricht man Leute an, die normalerweise nicht zum Klientel eines antiken Museums zählen”. Bis zum 2. September nächsten Jahres ist die Ausstellung, zu der unter anderem eine drei Meter hohe Statue Konstantins gehört, in Dresden zu sehen.
Dresdner Stadtmuseum: 800 Jahre Stadtgeschichte
0Im Dresdner Stadtmuseum in der Wilsdruffer Straße 2, zeigt eine Ausstellung achthundert Jahre Stadtgeschichte Dresdens. Schwerpunktmäßig wird das tägliche Leben der damaligen Dresdner Bevölkerung vorgeführt. Verschiedene Exponate, Bilder und Berichte zeigen, wie die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten im Rahmen der damaligen politischen Prämisse lebten, die Beziehungen zwischen Adel, Bürgertum und Arbeiterklasse und die wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Bedingungen, mit denen die Menschen in diesen Zeiten fertig werden mussten. Neben wertvollen Kunstschätzen sind es vor allem die erhalten gebliebenen Gegenstände des täglichen Gebrauchs und die Zeugnisse einzelner herausragender Dresdner, die einen guten Einblick in das Leben der Menschen früherer Epochen ermöglichen. Sehr beliebt ist auch das 54 Quadratmeter große Luftbild der Stadt, welches den Fußboden des Foyers bedeckt und Dresden in einem Maßstab von 1:3.600 zeigt. Wer mehr über die Stadt wissen möchte in der er lebt, kann die Ausstellung noch bis Ende Dezember, außer Montags, täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr besuchen. Der Eintrittspreis liegt bei 4,-Euro, ermäßigt bei 3,-Euro. Freitags ab 12.00 Uhr ist auch hier der Eintritt frei. Jeden ersten und dritten Freitag findet außerdem ab 15.00 Uhr eine Führung statt, bei der viel zusätzliches Wissen für Interessierte vermittelt wird.
Ausschluss von Dynamo Dresden aus dem DFB-Pokal
0Der Pokalausschluss von Dynamo Dresden hat unter Fußball-Fans heftige Debatten ausgelöst. Zum einen besteht ein großer Ärger auf die Hooligans, die durch ihre Krawalle den Ausschluss des Clubs verursacht haben, zum anderen stellt sich die Frage nach der Verantwortlichkeit solcher Vorfälle. Nach Meinung vieler Klubs haben deren Leitungen nur bedingt Einfluss auf die Taten gewaltbereiter Fußballfans. Im Freistaat Sachsen herrscht dementsprechend vor allem Unverständnis über die hohe Strafe. Dynamo gilt allerdings beim DFB als Wiederholungstäter, da der Verein in den vergangenen neun Jahren bereits 28 Strafen vom DFB, wegen des schlechten Fan-Benehmens erhalten hat. Leicht gemacht hat sich das Sportgericht die Entscheidung nicht. Fünf Stunden dauerte die Verhandlung. “Vielleicht ist das ein Zeichen des DFB. Die Fans müssen mal über den Tellerrand hinaus blicken”, hofft Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit der “Welt online”. Dresdens Sport-Bürgermeister Winfried Lehmann sieht das eher vom Standpunkt des Betroffenen: “Die Vorfälle in Dortmund sind zwar in keiner Weise zu entschuldigen, dennoch ist es eine harte, unverhältnismäßige Entscheidung. Man hätte alles in den Kontext zu den anderen Szenarien anderer Vereine setzen müssen.” Kein Verein kann Krawalle seiner Fans sicher verhindern. Dynamo wird jedoch schnell andere Varianten zur Fan-Disziplinierung einsetzen müssen, als bisher. Sonst könnten noch weit teurer werdende Strafen auf den Verein zukommen.
Dresdner Grüne klagen gegen NPD
0Der Kreisverband des Dresdner BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hat jetzt gegen die NPD Dresden geklagt. Sie zeigten die NPD-Stadträte Bauer und Krien an, die mit ihrer Postkartenaktion “Save Me Kampagne”, “eindeutig rassistische” Aussagen getroffen und damit den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt haben. Die Sprecherin des Kreisverbandes der Grünen ist empört: “Es ist eklig, in welch widerwärtiger Form die NPD Fremdenhass schürt und Flüchtlinge diffamiert. Die Postkartenaktion ist eindeutig rassistisch. Diese Aktion ist nicht vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt, die Dresdner NPD betätigt sich als geistige Brandstifter. Wohin so etwas führt, haben wir bei der Zwickauer Mörderbande erlebt.” Die Kläger sehen in der Kampagne der NPD keine andere Intention, als ausländerfeindliche Ressentiments aufzubauen. Sie hoffen, dass die Staatsanwaltschaft zügig ein Verbot über die Postkartenaktion verhängt und die angezeigten NPD-Funktionäre zur Verantwortung zieht.





