5 Momente, in denen Dresden plötzlich ganz leise wird
1. Früh am Morgen an der Elbe
Noch bevor die Stadt richtig wach ist.
Ein paar Jogger. Nebel über dem Wasser.
Keine Eile. Kein Ziel. Nur Bewegung.
2. Wenn Schnee fällt
Nicht der erste Schneefall.
Der zweite.
Wenn niemand mehr überrascht ist –
und alles gedämpft klingt.
3. Im Großen Garten an grauen Tagen
Keine Picknickdecken.
Keine Musik.
Nur Schritte auf Kies
und das Rascheln von Blättern.
4. Später Sonntagabend
Wenn selbst die Neustadt kurz innehält.
Straßenbahnen fahren noch.
Aber ohne Drängeln.
Ohne Tempo.
5. Nach starkem Regen
Die Stadt riecht anders.
Frischer. Klarer.
Als hätte jemand kurz auf „Reset“ gedrückt.
Dresden ist nicht immer still.
Aber es kann es sein.
Und vielleicht ist genau das der Grund,
warum man hier manchmal besser hört –
was man selbst denkt.