Nachdem die Kultfilm-Sonderausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im letzten Winter einen enormen Erfolg mit einer Besucherzahl von 158.000 Fans der deutsch-tschechischen Produktion verbuchen durfte, wird sich das Moritzburger Schloss ab 2011 jeden Winter in die Märchenlandschaft des beliebten Kultklassikers verwandeln.
Ingrid Möbius, die Leiterin des Jagdschlosses verrät, dass in der geplanten Dauerausstellung einige Verbesserungen und Veränderungen gegenüber der Sonderausstellung angedacht sind. Es werden Besuchervorschläge berücksichtigt und die Ausstellung wird Kindern und der Romantik gerechter werden. Die Dauerausstellung der Barockzeit soll zu Teilen mit in die Aschenbrödel-Ausstellung einbezogen werden, andere Teile der Barockausstellung sollen in dieser Zeit geschlossen werden.
Da die Ausstellung auch bei tschechischen Touristen viel Anklang gefunden hat, werden Audioguides neben englischer zusätzlich in tschechischer Sprache zur Verfügung gestellt.
Ab Oktober/November 2011 schwingen Aschenbrödel und ihr Prinz das Zepter jedes Jahr im winterlichen Jagdschloss, in der wärmeren Zeit hat August der Starke „das Sagen“.
Mit der Frage “Was ist schön”, beschäftigt sich eine aktuelle Ausstellung des Dresdner Hygienemuseums. Dabei wird auch die biologische und evolutionäre Entwicklung unseres Schönheitsempfindens hinterfragt. Wie wissenschaftliche Versuche gezeigt haben, finden wir Menschen vor allem Gleichmäßigkeit im Aussehen anderer Menschen schön. Das hat auch einen nachvollziehbaren Hintergrund, denn eine so gering wie möglich ausfallende Abweichung von der Norm bedeutete für unsere Vorfahren vor allem Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wie es zu unserem Schönheitsideal kam, wie sich dieses verändert und inwieweit Schönheit noch immer zum gesellschaftlichen Erfolg beiträgt, damit beschäftigt sich die laufende Sonderausstellung im Hygienemuseum noch bis zum 2. Januar 2011.
Auch verschiedene zeitgenössische Künstler haben ihre Sicht zu diesem Thema mit verschiedenen Kunstwerken dargestellt. Gezeigt werden hier Werke von: Matthew Barney, Patrycja German, Isabell Heimerdinger, Ulrike Rosenbach, Herlinde Koelbl, Stephanie Kramer, Mariko Mori, Julian Opie, ORLAN, Blaise Reutersward, Martin Schoeller, Cindy Sherman, Juergen Teller, Rosemarie Trockel, Ari Versluis und Ellie Uyttenbroek.
Wer kennt sie nicht, die Statue von Bacchus mit Esel vor dem Rathaus. 1910, vor genau hundert Jahren entstand das Werk des Bildhauers Georg Wrba, von dem auch der Brunnen an der Rathaus-Westseite gestaltet wurde. Anlässlich dieses Jahrestages hat die Stadt Dresden seine Einwohner zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Gesucht werden die schönsten Bilder, die Menschen mit der Statue zeigen. Der Preis für die schönste Fotografie, ist eine Übernachtung im Pullmanhotel / Prager Straße. Bis zu drei Fotos darf jeder einsenden oder per Mail an die Landeshauptstadt Dresden schicken. Auch ein paar Informationen, wie und wann die Aufnahmen entstanden sind, sollten dabei sein. Darauf zu achten ist, dass möglichst nur Kopien oder Abzüge gesandt werden, da bei der Flut der erwarteten Bilder das Zurücksenden nicht möglich sein wird. Zu gern wurde und wird die Bacchus-Plastik von Anfang an, als Hintergrund für Erinnerungsbilder genutzt. Deshalb hofft die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit auch, auf eine recht hohe Beteiligung.
So kurz nach der Weltmeisterschaft konnte die Leidenschaft für den Fußball wohl nicht abklingen. Davon profitiert jetzt die Frauen-Weltmeisterschaft. Zum Viertelfinale am 25. Juli werden 20.000 Zuschauer erwartet. Schon 12.000 Tickets gingen im Vorverkauf raus. Die Dresdner Organisatoren erwarten, dass das Spiel zwischen Mexiko und Südkorea, dass im Rudolf-Harbig-Stadion stattfindet, spannend wird. Es ist nicht zuletzt der guten Stimmung, die hier bisher im Stadion herrschte zu verdanken, dass auch Fußball-Promis wie Franz Beckenbauer zu den Zuschauern am Sonntag gehören werden. Wer noch keine Karte hat, sollte sich beeilen. In der „Käseglocke“ am Postplatz kann man noch bis Samstag 18.00 Uhr, Tickets erwerben.
Die Dresdner Online-Debatte über die zukünftige Nutzung des Dresdner Neumarkts ist beendet. Die Bilanz ist recht erfolgreich. Einen Monat lang diskutierten Drednerinnen und Dresdner auf der Homepage von dresdner-debatte.de darüber, wie sie sich die weitere Nutzung des Neumarktes wünschen. Über 23.000 mal war die Seite aufgerufen worden. Und über 1000 Vorschläge und Ideen wurden als Anregung hinterlassen. Oberbürgermeisterin Helma Orosz ist über die starke Beteiligung der Menschen sehr erfreut: „In den letzten Wochen haben sich die Dresdnerinnen und Dresdner eingemischt, Ideen geäußert und eine angeregte Diskussion über die Nutzung des Neumarktes geführt. Dafür bedanke ich mich bei ihnen. Alle Beiträge werden jetzt ausgewertet und sobald dies abgeschlossen ist, wird auf dem Portal ein Abschlussbericht zur Verfügung gestellt.“
Die meisten User sprachen sich für eine Rekonstruktion des Platzes aus. Auch über das Pro und Contra einer eventuellen Bebauung der Gewandhausfläche wurde heftig diskutiert.
Als problematisch dagegen sahen Viele, die fehlende Anbindung an die Umgebung. All diese Ideen und Kritiken müssen jetzt von der Stadtverwaltung ausgewertet werden. Dann soll es im Herbst eine Abschlussveranstaltung geben, zu der auch die Ergebnisse bekannt gegeben werden, die die Stadtplaner aus den Anregungen der Bürger gezogen haben.