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Wohnen in Dresden – meine Erfahrungen mit Mietpreisen und Wohnlagen

Dresden ist eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite die malerische Altstadt, die Elbe mit ihren Wiesen, die Villen in Blasewitz – auf der anderen Seite studentische WG-Zimmer in der Neustadt, Plattenbauten in Gorbitz oder günstige Wohnungen am Stadtrand. Wer hier wohnt oder herziehen möchte, fragt sich früher oder später: Wie sieht es mit den Mieten in Dresden aus – und wo lebt es sich am besten?
Ich habe in den letzten 15 Jahren selbst an unterschiedlichen Orten in Dresden gewohnt und gebe dir hier meinen ganz persönlichen Einblick.


Mietpreise in Dresden – mein Eindruck

Die Mieten in Dresden sind im bundesweiten Vergleich immer noch moderat, aber auch hier haben die Preise in den letzten Jahren ordentlich angezogen.

  • In der Neustadt zahlt man für ein WG-Zimmer mittlerweile schnell über 400 € warm.
  • In Blasewitz oder Striesen liegen 3-Raum-Wohnungen oft zwischen 1.000 und 1.400 € kalt – Tendenz steigend.
  • Prohlis, Gorbitz oder Leuben sind nach wie vor günstiger, hier bekommt man eine 2-Raum-Wohnung schon für 500–600 € kalt.

Was mich überrascht hat: Gerade die beliebten Viertel wie die Neustadt haben fast Berliner Preisniveau erreicht.


Meine Erfahrungen mit den Stadtteilen

  • Innere Neustadt / Äußere Neustadt
    Lebendig, bunt, alternativ. Cafés, Bars und Clubs direkt vor der Tür. Perfekt für Studierende und junge Leute. Aber: Mieten hoch, Parkplätze Mangelware, und nachts kann es laut werden.
  • Striesen / Blasewitz
    Familienfreundlich, grün, schöne Altbauwohnungen. Ideal, wenn man Ruhe sucht und Wert auf gute Schulen und Kitas legt. Aber: Die Preise sind hier wirklich happig geworden.
  • Altstadt / Pirnaische Vorstadt
    Zentral, gute Anbindung, viele Neubauten. Praktisch für Berufstätige, die kurze Wege schätzen. Persönlich war mir das Wohnen dort aber etwas anonym.
  • Leuben / Prohlis / Gorbitz
    Eher Plattenbau-Charme, aber extrem bezahlbar. Wer viel Platz fürs Geld will, findet hier Chancen. Ich kenne mehrere Familien, die hier zufrieden leben – auch wenn das Image manchmal negativ behaftet ist.
  • Loschwitz / Weißer Hirsch
    Luxus pur. Villen, Elbhang, viel Grün. Wer das nötige Kleingeld hat, lebt hier traumhaft. Für Normalverdiener fast unbezahlbar.

Mein Tipp für Wohnungssuchende in Dresden

Wenn man neu nach Dresden zieht oder die Miete sparen will, sollte man:

  • Frühzeitig auf Immobilienscout24, Immowelt und WG-Gesucht schauen
  • Auch die Genossenschaften in Dresden im Blick behalten – da sind die Mieten oft stabiler und günstiger
  • Flexibel sein bei der Lage: Wer ein paar Minuten Straßenbahn mehr einplant, kann viel Geld sparen

Dresden bleibt eine attraktive Stadt zum Wohnen, auch wenn die Preise gerade in den beliebten Vierteln stark steigen.
Ich selbst habe mittlerweile meinen Platz gefunden – ein Kompromiss aus Lage, Preis und Wohnqualität. Aber eins ist sicher: Die Zeit der extrem günstigen Mieten in Dresden ist vorbei.


Dresdens Nachtleben entdecken – meine liebsten Bars und Kneipen

Wenn die Sonne untergeht, erwacht die Neustadt

Ich bin Alex – und wenn ich ehrlich bin: Dresden hat zwei Gesichter. Tagsüber Kulturstadt mit Kirchen, Museen und Elbpanorama. Aber sobald es dunkel wird, verwandelt sich die Stadt in einen wilden, bunten Mix aus Kneipen, Bars und Clubs. Vor allem die Äußere Neustadt ist dabei das Herzstück. Hier reiht sich eine Bar an die nächste, und man kann problemlos von einem Laden in den anderen ziehen, ohne jemals zweimal dasselbe Bier trinken zu müssen.


Kultig & alternativ: Neustadt-Kneipenmeile

Wer in Dresden feiern will, kommt an der Alaunstraße und Görlitzer Straße nicht vorbei. Dort pulsiert das Leben, Studenten, Künstler, Nachtschwärmer – alle mischen sich.

  • Hebedas: Eine urige Kultkneipe mit DDR-Charme, Holzvertäfelung und ehrlichem Bier. Hier trifft man immer interessante Leute.
  • Rosis Amüsierlokal: Bunt, laut, verrückt – ein Ort, wo man sich treiben lassen kann.
  • Scheune: Halb Konzertlocation, halb Club, halb Kneipe – ein echtes Neustadt-Original.

Das Beste: Die Preise sind fair, die Stimmung locker, und man fühlt sich sofort dazugehörig.


Cocktails mit Stil: Dresdens Barszene

Wer es etwas eleganter mag, hat in Dresden ebenfalls Auswahl.

  • Twist Bar (im Innside Hotel): Hoch oben mit Blick über die Altstadt – perfekt für einen Cocktail im Sonnenuntergang.
  • Karl May Bar (im Taschenbergpalais Kempinski): Edel, stilvoll und mit einer riesigen Whiskey-Auswahl – fast ein kleines Paradies für Genießer.
  • T1 One: Modern, urban, kreativ – hier gibt’s ausgefallene Cocktails mit Dresdner Twist.

Ich mag diese Abwechslung: erst gemütlich ein Bier in der Neustadt, danach einen Drink in der Altstadt – das ist für mich die perfekte Kombi.


Studenten-Hotspots & günstige Drinks

Natürlich lebt Dresden auch von seiner Studentenszene. Beliebt sind:

  • Club 11: Minimalistisch, günstig, laut – ideal für den Start in eine lange Nacht.
  • Countdown Café: Kultig, gemütlich, und man findet immer jemanden zum Quatschen.
  • Ostpol: Mischung aus Club, Bar und Konzert – mit viel Indie-Charme.

Gerade als Student fühlt man sich in Dresden schnell heimisch – nicht überteuert, dafür immer herzlich.


Mein persönliches Fazit: Dresden kann wild & gemütlich zugleich

Ich liebe es, dass man in Dresden in einer einzigen Nacht so viele Facetten erleben kann: erst alternativ und laut in der Neustadt, dann stilvoll und entspannt in einer Cocktailbar, später vielleicht noch tanzen in einem Club wie dem Sektor Evolution oder dem Paula.
Und ehrlich gesagt: genau diese Mischung macht das Nachtleben in Dresden so besonders. Es ist nicht Berlin, nicht Leipzig – es ist kleiner, familiärer, manchmal ein bisschen chaotisch, aber immer herzlich.


👉 Alex’ Tipp: Am besten Dresden bei Nacht ohne festen Plan erleben – einfach treiben lassen zwischen Neustadt und Altstadt. Die besten Abende sind die, die man nicht geplant hat. 🌙🍹🍺


Mobilfunkanbieter in Dresden im Test – mein Erfahrungsbericht

Wenn man wie ich viel unterwegs ist, sei es im Alltag oder mal für einen Wochenendausflug raus ins Umland, dann merkt man ziemlich schnell: Ein gutes Handynetz ist Gold wert. In Dresden ist das Thema Netzqualität und Tarife besonders spannend, weil sich Telekom, Vodafone und o2 hier den Markt teilen – und die Unterschiede manchmal größer sind, als man denkt.


Meine Ausgangssituation

Ich war lange bei o2, hauptsächlich weil die Tarife günstig waren und viel Datenvolumen geboten haben. Aber gerade in Dresden gab’s immer wieder Probleme:

  • In der Neustadt war das Netz oft überlastet
  • In manchen Straßen von Löbtau oder Cotta hatte ich fast gar kein LTE
  • In der Bahn Richtung Meißen war es eine Katastrophe

Also habe ich mich entschieden, mal andere Anbieter zu testen.


Telekom in Dresden – Premium, aber teuer

Die Telekom gilt als Platzhirsch, und das merkt man auch.
In der Altstadt, rund um die Prager Straße oder am Hauptbahnhof, hatte ich mit Telekom wirklich immer Top-Empfang. Selbst in Gebäuden war LTE oder sogar 5G stabil.
Der Nachteil: Die Tarife sind im Vergleich die teuersten. Für viel Datenvolumen muss man tief in die Tasche greifen.


Vodafone – stark, aber nicht perfekt

Vodafone ist in Dresden insgesamt sehr solide.
Ich hatte fast überall guten Empfang, auch in den Randlagen wie Laubegast oder Prohlis. Beim Surfen lief es meistens flüssig, allerdings habe ich im Test auch erlebt, dass zu Stoßzeiten (z. B. im Stadion oder bei Großveranstaltungen wie dem Stadtfest) die Geschwindigkeit spürbar eingebrochen ist.


o2 – viel Datenvolumen, aber schwankend

o2 ist mittlerweile besser geworden, gerade seit dem 5G-Ausbau.
In der Dresdner Innenstadt konnte ich durchaus gute Geschwindigkeiten erreichen, aber in den Außenbezirken und auf den Bahnstrecken merkt man nach wie vor Schwächen. Wer hauptsächlich in der Stadt bleibt und viel Datenvolumen zum kleinen Preis sucht, kann mit o2 trotzdem glücklich werden.


Mein Geheimtipp: Discounter im Netz der Großen

Was viele vergessen: Man muss nicht direkt bei Telekom oder Vodafone sein.
Ich habe z. B. Congstar (Telekom-Netz) und Fonic (o2-Netz) getestet – die Tarife sind oft deutlich günstiger, aber die Netzabdeckung ist fast identisch.
Für mich persönlich war das eine sehr gute Lösung, weil ich so Premium-Netzqualität zum halben Preis bekommen habe.


In Dresden ist die Telekom klar der Sieger beim Netz, Vodafone bietet eine gute Mischung aus Preis und Leistung, und o2 punktet vor allem bei günstigen Tarifen mit viel Datenvolumen.
Am Ende hängt die Entscheidung stark davon ab, wo man sich hauptsächlich aufhält.
Ich selbst bin inzwischen bei einem Telekom-Discounter und habe so den besten Kompromiss gefunden: starkes Netz, fairer Preis.


Vegetarisch essen in Dresden – meine besten Geheimtipps

Ich bin Alex, und als jemand, der gern durch die Stadt streift, probiere ich mich auch kulinarisch gern durch alles durch. In Dresden bin ich immer wieder erstaunt, wie stark die vegetarische Szene wächst. Früher war die Stadt eher bekannt für deftige Küche – Schweinebraten, Klöße, Sülze. Heute findet man aber richtig viele kreative, fleischfreie Alternativen.
Und das Beste: es gibt nicht nur „hippe“ Spots, sondern auch traditionelle Dresdner Klassiker, die von Haus aus vegetarisch sind.


Klassisch sächsisch: Quarkkeulchen und Eierschecke

Bevor ich in die hippen Restaurants abtauche, ein kleiner Hinweis: Quarkkeulchen – kleine Kartoffel-Quark-Küchlein, süß gebraten und meist mit Apfelmus serviert – sind das perfekte vegetarische Streetfood aus Sachsen. Dazu kommt die Dresdner Eierschecke, ein Kuchen, den man einfach probieren muss. Beide Gerichte sind nicht nur vegetarisch, sondern echte Dresdner Identität.


Dresdner Neustadt: Hotspot für Veggies & Veganer

Die Äußere Neustadt ist der place to be, wenn man vegetarisch unterwegs ist. Kleine Cafés, internationale Küche, alternative Szene – da fühlt sich jeder wohl, der Fleisch nicht unbedingt braucht.

  • Katzentempel Dresden 🐾: Ein Café mit vielen pflanzlichen Speisen und echten Katzen, die durchs Lokal stromern. Ein Muss für Tierliebhaber.
  • Hierschönessen: Regional, kreativ, oft vegetarische Tagesgerichte – modern, aber nicht abgehoben.
  • Suppenküche Neustadt: Einfach, günstig, lecker. Viele vegetarische Suppenvariationen, perfekt für den schnellen Lunch.

International & modern – Bowls, Currys, Streetfood

Auch abseits der Neustadt gibt’s viel zu entdecken:

  • Little India Dresden: Authentische indische Küche, mit riesiger Auswahl an vegetarischen Currys, Dals und Paneergerichten.
  • Fräulein Lecker (Altstadt): Bekannte Anlaufstelle für Bowls, Smoothies und vegane Snacks – beliebt bei Studenten wie auch bei Touristen.
  • Lila Soße (Kunsthofpassage): Kultiges Lokal mit ausgefallenen Kombinationen – vegetarische Gerichte sind hier Standard, nicht Ausnahme.

Märkte & Streetfood – Vegetarisch im Vorbeigehen

Ich darf auch nicht die Markthalle Neustadt vergessen: dort gibt’s internationale Stände mit Falafel, orientalischem Gemüse, Burritos und frischen Säften. Gerade für Leute, die einfach spontan was suchen, eine Top-Adresse.
Und: Auf dem Striezelmarkt im Winter findet man immer öfter vegetarische Variationen von Klassikern – von Veggie-Langos bis zu Pilzpfannen.


Mein persönliches Fazit

Ich liebe es, dass Dresden längst nicht mehr nur „deftig“ kann. Wer vegetarisch isst, findet hier wirklich alles: von traditionellen Klassikern bis zu trendigen Bowls. Die Neustadt ist zwar der Hotspot, aber auch in der Altstadt oder auf Märkten stolpert man immer wieder über echt kreative Gerichte.
Und mal ehrlich: ein sonniger Nachmittag, Quarkkeulchen auf der Hand und ein Spaziergang entlang der Elbe – das ist für mich pures Dresden-Feeling. 🌿

Internet in Dresden – mein Erfahrungsbericht zum Anbieterwechsel

Ich weiß nicht, wie’s dir geht, aber bei mir zuhause war das Thema Internet lange ein einziges Trauerspiel. Ständig Aussetzer im Homeoffice, beim Streamen ein verpixeltes Bild, und wenn meine Tochter gezockt hat, war das WLAN komplett am Limit. Irgendwann habe ich gesagt: Schluss damit – ich brauche einen besseren Anbieter. Und genau darüber möchte ich heute berichten.


Ausgangslage: Altes DSL, alte Probleme

Ich war viele Jahre bei einem großen Anbieter mit klassischem DSL-Anschluss. Lief anfangs ganz okay, aber mit der Zeit wurde es immer langsamer.
Problem in Dresden: In manchen Stadtteilen ist die Leitungsqualität sehr unterschiedlich. In Striesen oder Blasewitz läuft’s oft stabil, in der Neustadt oder Löbtau kann es schon mal eng werden. Bei mir war die Bandbreite einfach nicht mehr zeitgemäß.


Schritt 1: Anbieter vergleichen

Bevor ich gekündigt habe, habe ich erstmal geschaut, was in Dresden überhaupt verfügbar ist. Dazu habe ich den Verfügbarkeitscheck auf den Webseiten der Anbieter gemacht.
Zur Auswahl standen:

  • Telekom (MagentaZuhause) – guter Ausbau, aber recht teuer
  • Vodafone Kabel (GigaZuhause) – oft schnelle Leitung, aber mit geteiltem Kabelnetz
  • PYUR – preiswert, regional gut vertreten, aber schwankende Erfahrungen
  • 1&1 – ebenfalls im DSL-Bereich, teilweise über Telekom-Leitungen
  • Tele Columbus / lokale Anbieter

Schritt 2: Entscheidung für Glasfaser

Was ich spannend fand: In Dresden wird aktuell stark Glasfaser ausgebaut. Ich habe mich dann für einen Anbieter entschieden, der mir einen echten Glasfaseranschluss bis in die Wohnung gelegt hat.
Die Geschwindigkeit: 500 Mbit/s stabil – und das merkt man sofort. Videokonferenzen laufen jetzt flüssig, Downloads sind in Sekunden fertig, und selbst wenn die ganze Familie gleichzeitig online ist, gibt’s keine Probleme mehr.


Schritt 3: Wechselprozess

Der Wechsel war einfacher als gedacht. Ich musste nur den Vertrag abschließen – den Rest hat der neue Anbieter gemacht:

  • Kündigung beim alten Provider
  • Installation des Glasfaseranschlusses
  • Bereitstellung des Routers

Klar, bei mir musste ein Techniker vorbei, um die Glasfaser in die Wohnung zu legen. Aber das ging schneller, als ich dachte – innerhalb von zwei Stunden war alles erledigt.


Der Internetanbieterwechsel in Dresden war für mich ein voller Erfolg.
Ich zahle jetzt zwar rund 10 € mehr im Monat, habe aber dafür eine zehnmal bessere Verbindung. Für Homeoffice, Streaming und Gaming lohnt sich das auf jeden Fall.