Messehalle als Ersatz für den Kulturpalast

In wenigen Wochen wird der Bau der neuen Messe-Halle in Dresden beendet sein. Mit 130 Metern Länge und 52 Metern Breite, ist sie dann der größte multifunktionale Veranstaltungsraum der sächsischen Hauptstadt. Bis zu 12.000 Menschen finden hier stehend Platz. 5000 Sitzgelegenheiten können bei Bedarf eingebaut werden. Das erste Großkonzert wird hier der französische Komponist Jean Michel Jarre absolvieren. „Die Halle 1 ist kein Ersatz, aber eine Alternative zur Schließung des Kulturpalastes„, erläutert der Messechef Ulrich Finger. Sie kann während des Umbaus des Kulturpalastes aber als Veranstaltungsort für die sonst ausfallenden Events genutzt werden. Zur Verbesserung des Klangs erhielten die Wände der neuen Messe-Halle eine Verkleidung mit Akustikplatten. Außerdem wurde die Ausstattung und Beleuchtung verbessert, so dass sich die Halle zukünftig auch für Kulturveranstaltungen eignet. In wenigen Stunden lässt sich die Halle auf die Bedürfnisse verschiedener Veranstaltungen anpassen und umbauen. Selbst die Show „Holiday on Ice“, die sonst im Kulturpalast lief, wäre hier möglich. Finger: „Um aus der Konzerthalle eine Eis-Arena zu machen, benötigen wir nur noch zwei Tage.“

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